AKTUELL

Aktuelles Statement von luca zu Ermittlungsverfahren durch Staatsanwaltschaften


20 Jan 2022

Heute wird berichtet, dass Staatsanwaltschaften in 100 Ermittlungsverfahren zum Teil widerrechtlich auf Daten, die für die Kontaktnachverfolgung bestimmt waren, zurückgegriffen haben sollen. Wichtig: Uns ist nur der eine Fall bekannt, bei dem es um Check-ins via luca geht. Der Großteil geht auf andere Quellen zurück, wie bspw. Papierlisten in Gastronomien oder Listen aus Ticket-Verkäufen. In dem uns bekannten Fall aus Mainz wurde von dem dortigen Gesundheitsamt eine Infektion simuliert. Die luca-Technologie gab daraufhin Kontaktdaten von lediglich 21 Personen zum Zweck des Infektionsschutzes an das Gesundheitsamt Mainz heraus, dem autorisierten Nutzer dieser Daten. Das Gesundheitsamt hat diese Daten anschließend händisch an die Staatsanwaltschaft übergeben, was laut Infektionsschutzgesetz widrig ist. Die Sicherheitsschranken der luca-Technologie wurden zu keinem Zeitpunkt überwunden.