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Hamburg und B.-Württemberg: Neue Kontakt­nachverfolgungs-Strategie

By November 11, 2021November 12th, 2021No Comments

11 Nov 2021

Um die Gesundheitsämter zu entlasten, haben Hamburg und Baden-Württemberg einen Strategiewechsel bei der Kontaktnachverfolgung beschlossen: Infizierte sollen ihre Kontakte größtenteils selbst informieren und warnen.

 

Das bedeutet: Wer positiv auf Covid-19 getestet worden ist, soll sich zukünftig eigenverantwortlich darum kümmern, die Personen in seinem Umfeld zu warnen. Das Sozialministerium Baden-Württemberg empfiehlt aktuell, im Fall von Symptomen 48 Stunden zurückzurechnen und zu überlegen, wen man in dieser Zeit getroffen hat. Wer positiv getestet ist, aber keine Symptome hat, kann vom Zeitpunkt des Tests aus zurückrechnen.

Hilfreich: Private Treffen in luca

Die Möglichkeit, Private Treffen in luca zu dokumentieren, kann dir dabei helfen, deine Kontakte in einem Infektionsfall schnell zu informieren. Indem du Freunde, Kollegen und Verwandte selbst informierst, entlastest du die Mitarbeiter:innen des Gesundheitsamts. Denn die Gesundheitsämter können sich dann auf den Schutz besonders gefährdeter Personengruppen konzentrieren beziehungsweise auf das Management größerer Ausbrüche.

Ganz wichtig: Die Pflicht zur Erfassung der Kontaktdaten bleibt sowohl in Hamburg als auch in Baden-Württemberg bestehen. Der Fokus der Gesundheitsämter bei der Kontaktnachverfolgung liegt aber von nun an auf Risikogruppen und Superspreader-Events. Bitte prüfe bei jedem Standort, ob ein Check-in mit luca angeboten wird, denn Kontaktnachverfolgung ist immer noch eines der wichtigsten Werkzeuge zur Eindämmung der Pandemie.

Bleib gesund!

Dein luca-Team