AKTUELLPressemitteilung

luca App knackt 30 Millionen registrierte Bürger:innen

By September 18, 2021Oktober 6th, 2021No Comments

18 Sep 2021
  • luca App hat in dreieinhalb Monaten mehr als 168.000 Kontaktpersonen gewarnt

  • Fast 50 Millionen Check-ins in 28 Tagen

  • Berliner Landesdatenschutzbeauftragte Smoltczyk: Kein System besser geeignet, wenn es um personenbezogene Daten geht

Die luca App wird deutschlandweit gut angenommen und breit eingesetzt. Mehr als ein Drittel aller Deutschen hat sich über die App registrieren und verifizieren lassen. Fast 50 Millionen Mal haben sich Bürger:innen in den letzten 28 Tagen über die App eingecheckt1.

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Berlin, 18. September 2021. Die neusten Nutzungszahlen belegen: Die luca App zur digitalen, sicheren und datenschutzkonformen Kontaktnachverfolgung in der Pandemie hat bei der Beliebtheit in der deutschen Bevölkerung inzwischen Facebook-Niveau erreicht: Mittlerweile haben sich mehr als 30 Millionen Bürger:innen bei der App registriert – mehr als ein Drittel aller Deutschen. Zum Vergleich: 30 Millionen Registrierungen entspricht knapp der Zahl der aktiven Facebook-Konten in Deutschland2. Vom 1. März bis zum heutigen Samstag ist die luca App unter den Top 3 der täglich am meisten heruntergeladene Apps in Deutschland sowohl über Apples App Store als auch bei Android im Playstore.

In zahlreichen Gesundheitsämtern wird die App bereits erfolgreich zur Kontaktnachverfolgung eingesetzt. Konkret in Zahlen ausgedrückt: Über 30 Prozent der Gesundheitsämter nutzen luca mehr als drei Mal die Woche zur Kontaktnachverfolgung. „Wir haben Luca in unsere digitale Infrastruktur zur Bekämpfung der Pandemie integriert. Sie ist in Hamburg ein wesentlicher Baustein der Kontaktnachverfolgung geworden und arbeitet bisher reibungslos“, sagte beispielsweise Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel kürzlich der Berliner Zeitung. 

Das luca-System bietet ein in Kooperation mit dem Fraunhofer AISEC entwickeltes Verschlüsselungsverfahren, bei denen die Schlüssel auf Betreiber und Gesundheitsämter aufgeteilt werden, um im Infektionsfall nur den Gesundheitsämtern Zugriff auf die Kontaktdaten zu gewähren. Weder luca selbst noch die Betreiber von Gaststätten und anderen Einrichtungen haben Zugriff auf die Daten. „Wir haben bis jetzt noch kein System gefunden, was besser geeignet wäre als die luca App, wenn man tatsächlich diese Abfrage der personenbezogenen Daten haben möchte“, sagte Maja Smoltczyk, die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Kommunikationstechnologie und Datenschutz im Berliner Abgeordnetenhaus3.

„Wir freuen uns über das große Vertrauen der mehr als 30 Millionen registrieren Bürger:innen in die luca App“, sagt Patrick Hennig, Mitgründer und Geschäftsführer von luca. „Das Ziel von luca war von Beginn an klar: Wir wollen einen echten Unterschied zur Zettelwirtschaft aus dem Vorjahr machen und die Gesundheitsämter bei ihrer digitalen Kontaktnachverfolgung so unterstützen, dass sie Risiken noch schneller bewerten und die Bürger:innen besser informieren und kontaktieren können.“ Allein in den letzten dreieinhalb Monaten seit Juni forderten die Gesundheitsämter nach einer Risikobewertung über 2.000 Mal von Betreiber:innen via luca App gesammelte Kontaktdaten der betreffenden Besucher:innen an. „Über unsere App haben wir damit in dreieinhalb Monaten mehr als 168.000 Kontaktpersonen vor einem möglichen Infektionsrisiko warnen können“, sagt Hennig.

Täglich 2.000 neue Standorte, die luca einsetzen 

Doch nicht nur die Zahl der registrierten Bürger:innen nimmt mit Blick auf den Herbst und vermutlich wieder steigenden Fallzahlen weiter zu – auch die Anzahl der Betreiber:innen, die luca einsetzen, wächst stetig weiter. Auf die mehr als 30 Millionen Bürger:innen kommen inzwischen über 350.000 Betreiber:innen und täglich registrieren sich aktuell knapp 2.000 neue Standorte: Ein Trend, der sich in den nächsten Wochen weiter fortsetzen und verstetigen wird.

Um angesichts einer potenziellen vierten Welle das nächste Kapitel in der Pandemiebekämpfung aufzuschlagen, hat luca erst jüngst ein umfassendes Update seiner App mit neuen Funktionen und einer besseren Risikowarnung für den Herbst angekündigt. Die neue Version luca+ wird aktuell noch in einer Pilotphase in enger Zusammenarbeit mit ausgewählten Gesundheitsämtern, Betreiber:innen und Nutzer:innen getestet. Neben einem Redesign der App für die Nutzer:innen profitieren vor allem die Gesundheitsämter durch differenzierte Warnhinweise und eine höhere Datenqualität. Im Mittelpunkt steht dabei die Risikobewertung der verantwortlichen Ärzt:innen der Gesundheitsämter, auf deren Basis gezielt Nutzer:innen der luca App in unterschiedlichen Abstufungen gewarnt und kontaktiert werden können. Für Orte mit erhöhtem Infektionsgeschehen werden sogenannte Cluster-Warnungen ausgegeben.

„Damit wir jetzt gut und sicher durch den Herbst und Winteranfang kommen, müssen alle an einem Strang ziehen. Dazu gehören Impfungen, das Einhalten der AHA+A+L Regelung und natürlich die digitale Kontaktnachverfolgung“, sagt Hennig. „Mit den neuen Funktionen von luca+, die wir zusammen mit den Gesundheitsämtern, Betreiber:innen und Nutzer:innen entwickelt haben, haben wir bereits den richtigen Schritt in Richtung einer intelligenten Kontaktnachverfolgung getan.“

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1 Sämtliche hier aufgeführten Daten stammen vom 16. September 2021

2 Stand vom 01. Juni 2021 (Quelle: Redaktionsnetzwerk Deutschland).  

3 Ein Video der gesamten Sitzung vom 13. September 2021 ist bei Youtube zu finden: https://www.youtube.com/watch?v=ugEvM5V49ow